Evangelisch - Lutherische Kirche in Russland, der Ukraine, Kasachstan und Mittelasien
Lutherische Gemeinden im Russischen Fernen Osten
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   21. Kulturtage Wladiwostok 28.September – 7.Oktober 2017
  “Finis und Ursprung aller Musik ist der Lobpreis Gottes und die Erbauung des menschlichen Gemuetes “ (J S Bach)
  21.Deutsche Kulturtage Wladiwostok 28.September – 7.Oktober 2017
  Ist die Suche nach Geld wichtiger als unser eigenes Leben in der Kirche?
  Die Karwoche und Ostern in der Pauluskirche Wladiwostok
  Zu Erhard Epplers Artikel
  20ste Kulturtage Wladiwostok 29.9 – 8.10. 2016 “Menschen verlassen ihr Land. Warum tun sie das?”
  Nachgedanken zum 23. Seminar der Propstei FernOst 24. – 31. Juli 2016 Vom Thema “Musik” zum Thema “ Wie schwierig sind doch die Beziehungen zwisñhen uns Menschen!”
  Nachruf fuer Bischof Otto Schaude
  Bischof Otto Schaude – verstorben am 27. September 2016
  Predigten
   Predigt zum Sonntag Trinitatis, 11.6.2017
   Predigt zum vorletzten Sonntag im Kirchenjahr, 13.11.2016
  Predigt zum Okuli 28.2.2016
  Predigt zum 2. Sonntag nach Trinitatis, 29. Juni 2014
  Predigt zum 3. Advent, 15.12.2013
  Predigt zum 18. Sonntag nach Trinitatis, 28.9.2013
  Predigt zum 17. Sonntag nach Trinitatis, 22.9.2013
  Predigt zum 16. Sonntag nach Trinitatis, 15.9.2013.
  Predigt zum 14. Sonntag nach Trinitatis, 1.9.2013
  Predigt zum 12. Sonntag nach Trinitatis, 18.8.2013
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“Finis und Ursprung aller Musik ist der Lobpreis Gottes und die Erbauung des menschlichen Gemuetes “ (J S Bach)

Und Bach sagt weiter: “wo dies nicht der Fall ist, da ist sie nur teuflisches Geplaerr und Geleier”. Und Martin Luther: “Wer sich die Musik erkiest, hat ein himmlisch Gut gewonnen, denn ihr erster Ursprung ist von dem Himmel kommen, weil die lieben Engelein selber Musikanten sein” (Lukas 2, 13+14)

Und Augustin sagt “Wer singt, der betet doppelt”

Die Pauluskirche Wladiwostok und die Propstei FernOst stehen bewusst in der Tradition von Martin Luther und Johann Sebastian Bach und Augustin. Luther und Bach haben einen Ehrenplatz in St Pauli-Wladiwostok ( s Photo), Augustin, der Theologe des suchenden Herzens, ist bei uns in der Liturgie von Taize gegenwaertig “Wir machen uns auf die Reise, um die Quelle zu finden, ist nur der Durst unser Licht”

Der Propst sorgt dafuer, dass in den Gemeinden der Propstei eine gute lutherische Musikkultur lebt. Er hat deshalb an die Musiker der Gemeinden das Klavierbuch “Tastenspiele” verteilt, das sehr gute Harmonisierungen unserer Kirchenlieder bietet. Seit 1992 arbeiten wir erfolgeich an der Erstellung eines Choralbuchs. April 2007 uebergab uns unesere Predigerin Nina die von ihr geordnete Sammlung von 141 Liedern s www.luthvotok.com 11.4.2007. Fast jede Gemeinde hat einen kleinen Chor. Besonders bgabte Musiker sind ausser in der Paulusgemeinde Wladiwostok auch inder Lukasgemeinde Arsenjeff in der Johannesgemeinde Chabaroffsk und in der Katharinengemeinde taetig. Der tuechtige Organist der Pauluskirche Stepan Menschoikin spielt jeden Sonntag im Gottesdienst kostenlos, was in Russland viel heisst (Photo Stepan mit unserem Musikmanager Viktor Baranoff an der Orgel der Pauluskirche).

Ja, die Orgeln: Die Propstei hat bislang zwei Orgeln: eine in der Lukasgemeinde Arsenjeff, ein Geschenk unserer Partnergemeinde in Melbourne, Australien, aus dem Jahre 2006 und eine in der Pauluskirche Wladiwostok, ein Geschenk der Firma Festo, Esslingen..

Die Pauluskirche ist in Wladiwostok fuer ihre Orgelkonzerte bekannt.. Seit 2006,- da spielte bei uns Organist Volkmar Zehner aus Hamburg gibt die Pauluskirche jedes Jahr 4mal je 3 Orgelkonzerte. Die Organisten kommen meist aus Deutschland., aber auch mal aus Frankreich oder Polen (Photo KMD Henner Schwerk, Ploen und Organist Lionel Avot, Paris).Sie spielen ohne Gage.

Da die Russen Orgelmusik ueber alles lieben, ist die Kirche dann immer proppenvoll. (Photo). Da sind nicht einfach Konzerte, sondern Geistliche Abendmusiken, eingeleitet mit einer geistlichen Besinnung und beendet mit dem Segen unseres Gottes. Man kann sie so auch “missionarisches Wirken nennen”, und die Gemeinde der Pauluskirche waechst dadurch.

Wir sind dankbar fuer das Geschenk unserer Musik. Unser naechster Plan ist der Bau einer veritablen Pfeifenorgel in der Pauluskirche. Wir vernachlaessigen aber auch auf keinen Fall die menschliche Stimme, unser Singen. Und da sind wir auch ganz sstrenge: Mikrofone u elektrische Verstaerker gibt es bei uns nicht; die Christenheit hat immerhin 2000 Jahre gut ohne so etwas gelebt, … Wir wissen: die Reformation war auch eine Singbewegung! Und so leben wir: ”Lob Gott getrost mit Singen…!”

Manfred Brockmann, Pastor an der Pauluskirche zu Wladiwostok
Propst des Russischen FernenOstens
Sonntag Kantate, 14.Mai 2017